NUR IN ENSDORF!! NUR FÜR ENSDORF!!
   
 
  EVS
 


Georg Jungmann neuer Geschäftsführer des EVS
Wie nicht anders zu erwarten wurde ein CDU Politiker als Geschäftsführer neben H. Ecker (SPD) durchgesetzt.
Wir bleiben bei unserer Einstellung, daß hier ein Fachmann vonnöten ist, statt parteihörigen Politikern einen Versorgungsposten zuzuschachern!!


Lesen Sie auch in der Unterseite Müll und Abwasser 

EVS braucht neuen Geschäftsführer
Heribert Gisch, ehemaliger CDU Bürgermeister und einer der beiden Geschäftsführer des EVS scheidet zum Jahresende aus der Führung des Verbandes aus. Seit vielen Jahren beklagen die freien Wähler im Lande, dass die Führung aus gleich 2 Geschäftsführern bestehen muss. Und das auch noch parteiabhängig. Während Gisch aus den Reihen der CDU seinen Posten zugeschachert bekam, war es bei Ecker die SPD. Nun wird als Nachfolger von Hr. Gisch bereits der Tholeyer Bürgermeister Schmidt gehandelt, da die CDU Vorschlagsrecht hat.
Da fragt man sich als Bürger zu Recht, warum denn kein neutraler Fachmann berufen werden soll. Also wird der EVS und die Politik weiterwurschteln, wie bisher!!

Neues vom EVS
Wie der SR berichtete, hat der Entsorgungsverband
Saar in Kroatien bisher 180.000€ investiert, in
der Hoffnung  auf Aufträge zum Bau neuer
Kläranlagen, ohne daß es zu irgendwelchen
Abschlüssen gekommen ist.
Da stellt sich  für uns wieder einmal die Frage,
wer dem EVS das Recht einräumt, mit unseren
Steuergeldern zu zocken. Was hat der EVS in
Kroatien zu suchen?? Und dies, ohne die Träger,
also die einzelnen Kommunen zu fragen, geschweige
denn zu unterrichten.

Wir bleiben dabei:
Weg mit der Führung des EVS, Gisch und Ecker!
Unsere Steuergelder sind nicht zum
Zocken bestimmt!!!







 Fazit zum EVS
Auf der Regionalkonferenz wurde einiges klargestellt bzw. nachgereicht, was die Räte in den Kommunen bisher nicht wussten. Dennoch blieben viele Ungereimtheiten offen, etwa wie das Defizit zustande kam, warum die 240er und insbesondere die gewerblichen 770er  und 1100er Tonnen von  der Gebührenerhöhung nicht betroffen sein sollen.

Hauptproblem der EVS Geschäftsführung allerdings ist nach unserem Dafürhalten die Berg und Tal Politik der vergangenen Jahre. Immer wieder wird den Bürgern versprochen, sie könnten mit neuen Systemen Geld einsparen oder aber es gäbe in den kommenden Jahren keine Gebührenerhöhungen, weil selbige stabil bleiben würden. Wenn dann auf einer, quasi erzwungenen, Regionalkonferenz dargestellt wird, man habe über Jahre Rücklagen aufbrauchen müssen, darf die Frage erlaubt sein, warum dem Bürger dann diese vollmundigen Versprechungen gemacht wurden. Auch die Aussagen von Geschäftsführer Ecker im aktuellen Bericht, man sehe bis dato keinen Handlungsbedarf, obwohl sich die §3Kommunen an der Abstimmung zur Gebührenanpassung beteiligt hatten, stößt auf Unverständnis und wirft die Frage auf, ob eine solch selbstherrliche Darstellung noch weiter getragen werden kann. Auch die Unterstellung des EVS, die Räte würden wohl ihre Unterlagen nicht gründlich genug studieren ist eine untragbare Provokation. Obwohl die Geschäftsführer des EVS seit vielen Jahren aus den Kommunen heraus immer wieder kritisiert werden, hat man es erst jetzt, mit dem Rücken zur Wand, fertig gebracht, die Entscheidungsträger persönlich zu informieren. Ob es solche Regionalkonferenzen in der Zukunft oder gar jährlich geben kann, darf bezweifelt werden, muss aber unser Anliegen als Gemeinderäte sein. Der EVS darf nicht nur von Transparenz reden, nein er muss auch die Entscheidungsträger in seine Planungen einbinden und nicht zum Stimmvieh degradieren. Jährliche Regionalkonferenzen sind sicherlich eine Möglichkeit die künftigen Planungen vorzustellen und Anregungen einzuarbeiten. Dies ist übrigens bei den so genannten §3 Kommunen eine Selbstverständlichkeit.

Auch sollten wir unsere Überprüfung eines Austritts aus der Müllsparte bereits in diesem Jahr vor besprechen um evtl. umliegenden Kommunen die Möglichkeit zu geben, eine zukünftige Zusammenarbeit in ihren Gremien zeitig zu erörtern.
Auszug Saarbrücker Zeitung:

Ensdorf. Es war die 17. Gemeinderatssitzung im laufenden Jahr und zugleich die letzte Sitzung, die Thomas Hartz am Mittwochabend im Sitzungssaal des Ensdorfer Rathauses als Bürgermeister zu führen hatte. Es herrschte eine entspannte Stimmung, bis auf einen Tagesordnungspunkt. Es ging dabei um die Gebührenerhöhung des Entsorgungsverbandes Saar (EVS), ein Thema, das derzeit alle Gemeinderäte beschäftigt.

Eigentlich wollte der EVS die Gebühren für die 120-Liter Tonne rückwirkend zum 1. Januar von 76,90 auf 84,20 Euro anheben, die Biotonne soll sich von 35 auf 58 Euro verteuern. Das Umweltministerium beanstandete den entsprechenden Beschluss zur Satzungsänderung als fehlerhaft, und nun muss in der Verbandsversammlung am kommenden Mittwoch ein neuer Beschluss gefasst werden.

Die Bürgermeister oder ihre Vertreter müssen über die Gebührenanpassung abstimmen. Ja oder Nein? Darüber diskutierte der Gemeinderat Ensdorf. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hermann-Josef Flesch verteidigte die Maßnahme. "Wenn der EVS sein Defizit nicht ausgleichen kann, haben wir ein Riesenproblem", sagte er. Die 2,50 Euro mehr für die Biotonne seien für den Bürger keine zusätzliche Belastung.

Umlage auf Kommunen

Sollte der neue Beschluss am Mittwoch nicht gefasst werden können, habe der EVS bereits angekündigt, die Umlage auf die Kommunen zu verteilen. Und auch der Bürgermeister wies darauf hin, dass eine Umlage in den Haushaltssanierungsplan einfließen werde und damit müsse die Gemeinde an anderer Stelle sparen. SPD-Fraktionssprecher Fred Stinnen sprach von einem Erpressungsversuch. "Wohlwissend, dass sich die Kommunen eine Umlage nicht leisten können", kritisierte er. Und auch Thomas Wilhelm von den Grünen erklärte, dass man sich "nicht die Pistole auf die Brust setzen lassen wolle". Heinrich Becker von den Freien Wählern forderte regelmäßige Regionalkonferenzen des EVS, um mehr Transparenz zu schaffen. "Nicht immer erst, wenn er mit dem Rücken an der Wand steht", sagte er. Seine Partei stimmte mit SPD, den Grünen und Linken gegen den Beschlussvorschlag der Gemeinde, den Bürgermeister oder seinen Vertreter anzuweisen, der Gebührenanpassung zuzustimmen. Da jedoch drei Mitglieder der SPD in der Ratssitzung fehlten, endete die Abstimmung in einem Remis. Elf Stimmen dafür, elf dagegen, das würde für den Abstimmungsberechtigten der Gemeinde bedeuten, dass er entscheiden kann, wie er abstimmen wird, erklärte Hartz. Er selbst werde am Mittwoch nicht dabei sein, sondern einen Stellvertreter schicken.Quelle: Saarbrücker Zeitung
Anmerkung:
Heiner Becker hat als Vertreter des Ensdorfer Bürgermeisters an der Verbandsversammlung des EVS teilgenommen. Da es im Ensdorfer Gemeinderat zu einer Pattsituation bei der Abstimmung gekommen war, hat Becker sich, entgegen seiner persönlichen Meinung, in der Verbandsversammlung bei allen Abstimmungen zur Gebührenanpassung, politisch anständig, enthalten.


 

Gebührenerhöhung beschlossen.
In der Verbandsversammlung haben die Bürgermeister nun doch grünes Licht für eine rückwirkende Gebührenerhöhung gegeben. Der Vertreter der Gemeinde Ensdorf , der Beigeordnete H.Becker, hat sich in dieser Versammlung der Stimme enthalten, da es  bei der Abstimmung im Gemeinderat zu einer Pattsituation gekommen ist und kein Beschluss gefasst werden konnte.
Wir sind weiterhin der Auffassung, daß es an Einsparbemühungen und Transparenz beim EVS hinten und vorne nicht passt und werden dranbleiben...

Landesregierung kippt Gebührenerhöhung des EVS
 

In der Verbandsversammlung zur Müllgebührenerhöhung waren nicht alle Gemeinden vertreten, obwohl dies, unserer Meinung nach verpflichtend gewesen wäre. Zudem haben auch noch Kommunen, welche ihren Müll selbst entsorgen und daher von den Erhöhungen gar nicht betroffen waren, mit gestimmt -und zwar für eine Erhöhung.

Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt.

Wir glauben, daß sich die Verbandsführung ihre Mehrheit hier zurechtgestrickt hat und fordern eine zügige Aufklärung durch die Landesregierung.


Saarbrücken. Beim Beschluss des Entsorgungsverbands Saar (EVS) zur Erhöhung der Müllgebühren ist es womöglich zu einem erheblichen Verfahrensfehler gekommen. Stein des Anstoßes ist das Abstimmungsverhalten dreier so genannter Paragraph-3-Kommunen, die die örtliche Abfallentsorgung in die eigene Hand genommen haben. Sie sind vom Beschluss zur Gebührenerhöhung nicht betroffen, haben sich auf der Verbandsversammlung in der vorigen Woche aber an der Abstimmung über die Änderung der Abfallgebührensatzung beteiligt, mit “Ja” gestimmt und so der EVS-Geschäftsführung zu einer hauchdünnen Mehrheit für die Gebührenerhöhung verholfen. Es handelt sich um Eppelborn, Merzig und Mettlach. Drei weitere Paragraph-3-Kommunen, Saarbrücken, Völklingen und St. Wendel, beteiligten sich dagegen nicht an der Abstimmung. Saarbrücken verwies ausdrücklich darauf, dass man in dieser Frage nicht abstimmungsberechtigt sei.

Auf eine erste Anfrage unserer Zeitung antwortete das Umweltministerium als für den EVS zuständige Rechtsaufsicht am Freitag zunächst, die Abstimmung sei “nicht zu beanstanden”. Man könne den Paragraph-3-Kommunen das Stimmrecht in Sachen Abfallgebührensatzung deshalb nicht entziehen, weil diese Satzung Ausfluss des Wirtschaftsplans sei und auch Bestandteile überörtlicher Kosten enthalte. Der Rechtsdezernent der Stadt Saarbrücken, Jürgen Wohlfarth, sagte dazu am Montag der SZ: “Uns überzeugt die Rechtsauffassung der Aufsicht nicht.” Denn die Stimmberechtigung entfalle nach dem EVS-Gesetz, insoweit eine Gemeinde für Aufgaben der örtlichen Abfallentsorgung aus dem Verband ausgeschieden ist. Gestern stellte das Ministerium plötzlich seinen anfänglichen Standpunkt wieder in Frage. Es habe sich mittlerweile weiterer Prüfungsbedarf ergeben, hieß es. Mit Spannung wird nun erwartet, wie sich die neue Umweltministerin Anke Rehlinger (SPD) in dieser Frage positionieren wird. Nach SZ-Recherchen erscheint es nicht ausgeschlossen, dass Gemeinden, die gegen die Gebührenerhöhung votierten und dabei in der Abstimmung unterlagen, beim Verwaltungsgericht den Antrag stellen, die Rechtswidrigkeit des Beschlusses festzustellen.

 

Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 09.05.2012

Verfasst am: 9. Mai 2012


Laut Presseberichten vom 22.6.2012 hat die neue Umweltministerin A.Rehlinger(SPD) die Entscheidung des Zweckverbandes zur Gebührenerhöhung beanstandet, da die Kommunen, welche ihren Abfall selbst entsorgen, nach ihrer Meinung nicht stimmberechtigt waren. Nun muss sich der Aufsichtsrat des EVS mit der Thematik befassen. Trotz alledem hat der Geschäftsführer des EVS, Ecker, nicht die Absicht, sich in der Sache zu bewegen. Da fragt man sich, ob die Geschäftsführung in ihrer Selbstherrlichkeit überhaupt noch tragbar ist.
Mauschelei beim EVS???
Inkompetente Räte????
Der Entsorgungsverband Saar hat in seiner Verbandsversammlung mit knapper Mehrheit weitere Gebührenerhöhungen durchgesetzt. Das muss leider akzeptiert werden. Nicht akzeptiert werden dagegen muss die Forderung von Bürgermeister Hartz. Dieser will nämlich vom Gesetzgeber das Mitspracherecht der gewählten Volksvertreter in den Räten abschaffen lassen.
Soll das bedeuten, daß die Gemeinde- und Ortsräte, welche hier noch Einfluss nehmen können, für inkompetent erachtet werden??? Was ist mit dem Getue der Politiker um mehr Bürgerbeteiligung?? Der Wähler soll also weiter zum Stimmvieh degradiert werden und bei den Wahlen sein Kreuz machen und ansonsten den Mund halten.
In den Jahren der CDU Mehrheitsherrschaft war es kein Thema, die Räte und BM´s mitentscheiden zu lassen. Nun sieht es wieder mal so aus, als ob die grossen „Volksparteien“ sich die Fachkompetenz alleine zuschreiben wollen.
Wir werden uns das nicht gefallen lassen!!
Das Interview mit Bürgermeister Hartz können Sie sich unter folgendem Link bei SR1 anhören: 
 http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?id=3&audio_selection=SR1
 
 Einfach Link in den Browser kopieren und in der rechten Spalte den Artikel zum EVS anklicken.



                                                                                                                                                                    
EVS Gebühren            


EVS-Gebührenplanung widersprüchlich einseitig und unausgewogen
Agenda: Alternativen umsetzen statt erneute Erhöhung
Stellungnahme OVG-Kläger auch zum SZ-Bericht 30.03.12
(bei Würdigung der Gesamtleistung des EVS aber auch unter der Forderung
im § 4 EVSG „ EVS erledigt seine Aufgaben ... wirtschaftl. Grundsätzen,
unter besonderer Berücksichtigung geringster Belastung der Gebührenzahler ..“)
 
Der Aufforderung nach Darlegung der vollständigen Plankalkulation mit
Gegenüberstellung ebenso detaillierter Istwerte, die eine Gebührenerhöhung
rechtfertigten, kommt der EVS nicht nach. Mittels CD-Präsentationsbildern
versucht man mit globalen Zahlenspielereien, die der einfache Betrachter
in den Wirtschaftsplandaten nicht findet, den Bürger einzunebeln. *)
Zwar ist die neue, direkte EVS-Kommunikationsform zu begrüßen. Andererseits
wird offenkundig, dass das oberflächlich Präsentierte so die Gemeinde- und Stadträte einlullen soll. *) EVS bleibt Transparenz und Alternativen schuldig:
 
A ) Behauptung: Mindereinnahmen 9,1 bzw. 9,6 Mio. Euro (davon 4,6 Mio.
      Biomüll-Unterdeckung) wären entstanden/müssten gedeckt werden.
      Kein Aufzeigen wie auf Kosten-/Erlösseite erforderliche, dort notwendige
      Reduzierungen/Änderungen ohne Gebührenerhöhung realisiert werden
 
Die Reduzierung Mindestleerung von 10 auf 4 (OVG-Urteil), behauptete man vor Wochen, sei mit einer Finanzlücke von 1,4 Mio. Euro verbunden. Es stellt sich die Frage wieso gem. Wirtschaftsplanerläuter. nunmehr 2,3 Mio. fehlen ?? Ungeachtet ignoriert man weiter, dass mit dem Angebot eines 80 l-Gefäßes eine Finanzlücke überwiegend kompensiert werden kann und damit nur 6 Mindestleerungen notwendig sind. Das ganze Dilemma gäbe es nicht, hätte man von Anfang an gewürdigt, dass rd. 20 % der Haushalte schon 2010 nur 13 mal p. a. ihre Tonne herausstellten und ein kleineres Gefäß platziert. Am Festhalten zu großer Gefäße (Drang nach viel Restmüll/Kapazität) ändert auch nicht der EVS-Vorhalt, bei Verwiegung sei die Tonnengröße nicht relevant
 
Eine Sperrmüll-Mindereinnahme von rd. 800 000,-- Euro resultiert aus der EVS-Fehlkalkulation/Planung die Bürger würden nach Wegfall der freien Abholung pro Quartal nunmehr die Wertstoffhöfe stürmen oder 15,-- Euro pro Abrufabholung gerne zahlen. So wird die Wegfallersparnis nicht saldiert.
 
Es wird unterstellt, dass statt geplanten 15 Durchschnittsleerungen beim 120er Gefäß lediglich 13 realisiert wurden; das Gebührenaufkommen hier niedriger geworden ist. Gleichzeitig schweigt man sich hinsichtlich der Entwicklung beim 240er Gefäß aus: So verlautete vor Wochen pauschal
rd. 2,2 Mio. Mindergebühren bei 120 u. 240er-Gefäßen zu haben.
Unklarheiten hier, Halbwahrheiten da.
 
Trotz verlauteter Verwiege-Mindereinnahmen von rd. 700 000,--- Euro (noch größere Müllersparnis als geplant) hier keine analoge „Anpassung“ ??
 
Unter der Prämisse: Tragfähigkeit und Belastbarkeit der EVS-Behauptungen findet der Ansatz einen Teil einer evtl. Finanzlücke, in Vorgriff auf die Minderkosten Anlage Neunk 2016 schon heute vorzutragen, Anerkennung;
 
B) Keine einseitige, unausgewogene u. in der Höhe widersprüchliche
    Gebührenerhöhung erforderlich:
Die vorgeschlagene Gebührenerhöhung von 6,74 auf 7,30 Euro (+8,3%) bei der Leistungsgebühr und von 49,92 auf 55,00 Euro (+11,1%) bei der Grundgebühr soll nur das 120er Gefäß betreffen.
Bei 13malige Leerung bedeutet dass eine Erhöhung von rd. 9 %. in 2012.
Damit steigt die Gebühr von 124,56 Euro in 2010 und 137,56 Euro 2011 nunmehr auf 149,90 Euro fürs Jahr 2012 (=20,3 % in 2 Jahren)
 
Diese Planung brächte ein Mehr-Gebührenvolumen von rd. 2,6 Mio. Euro.
nur durch Belastung von Nutzern des 120er-Gefäßes
Im Grunde wird - unter Berücksichtigung des in der jetzigen Restmüllgebühr  noch enthaltene Volumen Biomüll-Quersubvention von 4,0 Mio Euro -
nicht nur die einseitige Belastung des 120er-Gefäßebenutzers, sondern der wahre Umfang der Gebührenbelastung/Ungereimtheiten deutlich.
 
C) Mit Erhöhungen nur zu Lasten des 120er Gefäßbenutzers verlässt
     der EVS jegliche Grundsätze:
 
-         Rückfall in das alte Belohnungssystem, wo Mehrverbrauch belohnt wurde
-         (Grundgebühr 120er Tonne beträgt nicht mehr Faktor 0,8 der 240er Tonne. (Leistungsgebühr 240er Tonne nicht das doppelte der 120er Tonne (vorher 6.74 zu 13,48 geplant 7,30 zu 13,48 )
-         Großgebinde-Nutzer (wo die Mülltrennung in der Regel nicht funktioniert) als auch 240er-Gefäßenutzer werden nicht einbezogen/ verschont..
-         Sperrmüllgebührunterdeckung (800 Teuro) nur 120er Benutzern belastet.
-         Trotz Verwiege-Einnahmeverluste hier keine Gebührenänderung.
-         Großgebinde-, 240er Tonnen-Nutzer und Verwieger sollen keine Beiträge zur Erlös-/Kostenänderungen bzw. Fixkostendeckung leisten.
-         Die Rest-Unterdeckung Biomüll wird nur von 120er Nutzern getragen.
-         Das vielgepriesene Solidaritätsprinzip wird außer Kraft gesetzt
-         Wieder soll nicht das SAVG gelten (Vermeidung); Vielverbraucher sollen dafür sorgen sollen, dass nicht zu viel Müll getrennt, gespart wird..
 
           D) Kosten-/Ausgabenentscheidungen 2010/11/12 in der Kritik
                Forderungen Revision/ Rücknahme unnötiger, „vergessener“ Ausgaben
                Saldierung operativ. Verbesserungen, Umsetzung von Kostensenkungen,
                weiterer Alternativen zur Erlösverbesserung – statt Gebührenerhöhung
                a) Vorschlagsliste Verbesserungen, Reduzierungen/Veränderungen 2012
                b) Vorlage der detaillierten Gebührenkalkulation für 2012
c)     weitere Antworten auf früher gestellte Fragen
d)    Wertstoffhof-: Investition: Erhöh. von 280/350 auf 450 TEuro(=4,0Mio. mehr!)
zuschüsse .   Betriebkostenzuschuss : jährliches Volumen wo ?
e)    tatsächliche Aufwendungen für die Fuhrparkgemeinden
f)       nachvollziehb. Position „Entsorgungsentgelte“ von 50,3 Mio. Euro klären
               g) Zusammensetzung „übrige bezogene Leistungen“ von 1,8 Mio. Euro
               h) stärkere Kostenerhöhung Personal 2012 zu 2011
                i) was sind „sonstige betriebliche Aufwendung“ rd. 9,9 Mio. Euro ?
                j) Kostenstatus Abholung/Transport wg. Wegfall quartals. Sperrmüllabfuhr
                k) Erlössituation Wertstoffhöfe
                l) detaill. Auswirkung Verkauf Bio-Saar (operativer Kosten mit/ohne Personal)
          E) Biomüllsituation   oder paradoxer geht es nicht
 
           Aufgrund fehlende Kosten- Erlösdaten wird die Darstellung des EVS zum
           Biomüll zur Kenntnis genommen; jedoch folgendes hinzugefügt:
 
           Von 35,04 Euro bei 22 Leerungen (41,40 Euro bei 26) wirkt die Erhöhung
           auf 58,00 Euro und somit + 65,5 bzw + 40,0 % schockierend.
 
            Mit dieser Erhöhung will man rd. 2,4 Mio. Euro zusätzlich einnehmen -
            das Quersubventionierungsvol. von 4,0 Mio. bleibt aber in d.. Restmüllgebühr.
 
           Nicht nur „teurere“ Gebühren/Gemeinden melden, das Andere auch zeigen:
 
           WND mit   80er Gebinde mit 46,80 Euro p.a. pauschal 26 Leer.
           Völkl.                                      42,99 Euro p.a pauschal 26 Leer.l
           Eppelborn                              39,00 Euro p.a. ohne Grundgeb. bei 300 kg/pa.
           Lebach                                   30,00 Euro p.a. ohne Grundgeb. bei 300 kg/pa.
 
           Und vor allem bleibt die Antwort offen:
           EVS Verwiegung weiter nur   33,84 Euro p.a. (376 kg x o,09 Euro/Kg  
           (wird hier auf Kosten Leerungssystem weiter subventioniert ?
           denn Erst-Planungen 2011 sahen 0,18 bzw. 0,13 Euro/kg vor !!)
 
           Kann es bei dieser EVS-Verwiege-Gebühr im Vergleich
           zu den geplanten 58,-- Euro neu beim EVS-Leerungssystem bleiben ?
 
           Nebenbemerkung:
           Grundsätzlich müsste analog bei Papier dieser kostbare Rohstoff kostenlos
           abgefahren bzw. dem Bürger sogar Geld dafür gezahlt werden.  
 
           F) Mindestmasse bei Verwiegesystem-EVS mit 95 kg zu hoch
 
           Im Vergleich zu Saarbrücken 68 kg, Merzig 58 kg und vor allem
           Lebach, Eppelborn und WND ohne Mindestmasse ist die EVS-Regelung
           kontraproduktiv und nicht im Sinne des OVG-Urteiles akzeptabel.
           EVS unterstellt mit 95 kg, das der Kleinhaushalt nahezu die Hälfte
           des hohen rd. 200 kg umfassenden Durchschnittsverbrauches
           „produzieren“ würde
           Es suggeriert dem Geringverbraucher, er habe ja ein Kontingent
           von 95 kg frei- das er ausnutzen könne weil er es ja bezahlen müsse.
           Vermeintlichen Argumenten Gefahr wilder Müllablagerungen – die ebenso
           von einem Vielnutzer ausgehen könnten – wäre mit rd. 40 kg p.a.
           wenn überhaupt erforderlich - Rechnung getragen.
 
            *) siehe auch Bericht SZ Saarlouis v. 31.03.12
 
            Seit 12.Januar wartet der Autor auf die Bereitstellung/Einsichtnahme angeforderter Daten und
                Faktenliste zur qualifizierten Beurteilung des EVS –Vorhabens vergeblich (obwohl er dieserhalb 
                zuvor ausdrücklich an den EVS-Beiratsvorsitzenden Herr Gärtner verwiesen wurde).
 
WernerSchmitt,Völklingen,                 08-04-2012

 EVS dreht weiter an der Gebührenschraube!!!
Wie der Geschäftsführer des EVS, H. Gisch, dem SR mitteilte, wird der Entsorgungsverband die Müllgebühren erhöhen müssen und zwar um 9.1% nach 10,8% im vergangenen Jahr. Das ist nun nichts neues aus dem Gebührenschlaraffenland der saarländischen Abfallentsorgung. Die Begründung lässt allerdings Zweifel beim Steuerzahler, ob seiner Einsparbemühungen, aufkommen: Gisch behauptet, die Gebührenerhöhung entstehe dadurch, daß der EVS deutlich weniger Müllaufkommen verzeichne.
Im Klartext:
Genau wie beim Wasser/Abwasser gilt also:
Je mehr der ,eh schon arg gebeutelte, Bürger einspart, umso höher werden die Gebühren steigen.
Wir halten das schlichtweg für Betrug an uns Verbrauchern und fordern nach wie vor einen Ausstieg aus dem System Gisch/Ecker. Die Behauptung, es gebe weniger Müllaufkommen ist eine freche Lüge, um uns Steuerzahler zur Kasse bitten zu können. Die Wahrheit sieht so aus, dass eine Zunahme der wilden Müllablagerungen zu verzeichnen ist. Ausserdem werden die Wertstoffhöfe stärker frequentiert. Es gibt also lediglich eine Umverlagerung des Müllaufkommens und nicht weniger desselbigen.
Ach ja, fast untergegangen:
Auch die Gebühren für Biomüll müsse man erhöhen, so die Raubritter des EVS....
Umwieviel? Ach ja, nur um klägliche 65,5%.
Alles klar...?
Wir sagen es noch einmal:
Schluss mit diesem Betrug an uns Bürgern und raus aus dem EVS!!!



FWG Ensdorf e.V.
 
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